Die Neue Nationalgalerie in Berlin gilt als eines der wichtigsten Wahrzeichen der klassischen Moderne in der Architektur weltweit. Das von Ludwig Mies van der Rohe entworfene Museum wurde 1968 erstmals eröffnet.
Heute liegt das Gebäude in der Nähe zum Potsdamer Platz im Zentrum Berlins und ist Teil eines kulturellen Ensembles, zu dem die Staatsbibliothek, die Philharmonie und verschiedene Museen gehören.
Das riesige quadratische Dach des Gebäudes ruht auf acht Stahlstützen, und die Glasfassade ist vom Dach zurückgesetzt, wodurch darunter ein völlig säulenfreier, offener Universalsaal entsteht, der vom Licht durchflutet wird und sich zur umgebenden Stadt hin öffnet.
Auf einem erhöhten Podium sitzend, führen zwei schmale Treppen die Besucher nach unten. Hier befinden sich die Räume, in denen die permanente Sammlung des Museums untergebracht ist. Sie sind kleiner dimensioniert und haben eine visuelle Verbindung zum unterirdischen Skulpturengarten, wobei auch natürliches Licht einfällt.
Das Gebäude wurde 2015 geschlossen und über einen Zeitraum von sieben Jahren von David Chipperfield Architects sorgfältig in seinen Originalzustand zurückversetzt. Es besticht durch eine fantastische Offenheit und vermittelt ein beeindruckendes, fast ehrfurchtgebietendes Gefühl.






















