Ursprünglich 1970–1973 als Gebäude des Berliner Verlags erbaut, wurde das Pressehaus am Alexanderplatz von den Architekten Karl-Ernst Swora, Rainer Hanslik, Günter Derdau, Waldemar Seifert und Gerhard Voss entworfen.
Das ursprüngliche Ensemble wurde als Konkurrenz zum Axel-Springer-Hochhaus (1965) in West-Berlin konzipiert. Es besteht aus einem 92 Meter hohen Hochhaus und dem Flachbau des Pressecafés mit Blick auf den Berliner Alexanderplatz.
Neben der sorgfältigen Sanierung und Restaurierung des historischen Ensembles inklusive der markanten Fassade und Willi Neuberts (1920–2011) berühmten Außenfrieses am Pressecafé, erweiterten GMP Architekten den Gesamteindruck mit einem mehrgeschossigen Podiumsgebäude, das sich unauffällig an die Rückseite des Hochhauses schmiegt und so einen vorsichtigen Übergang zur angrenzenden Wohnbebauung des Scheunenviertels schafft.















