Straßenverkehr

Neue Nationalgalerie – Ludwig Mies van der Rohe

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Neue Nationalgalerie – Ludwig Mies van der Rohe

2022

Die Neue Nationalgalerie in Berlin gilt als eines der wichtigsten Wahrzeichen der klassischen Moderne in der Architektur weltweit. Das von Ludwig Mies van der Rohe entworfene Museum wurde 1968 erstmals eröffnet.

Heute liegt das Gebäude in der Nähe zum Potsdamer Platz im Zentrum Berlins und ist Teil eines kulturellen Ensembles, zu dem die Staatsbibliothek, die Philharmonie und verschiedene Museen gehören.

Das riesige quadratische Dach des Gebäudes ruht auf acht Stahlstützen, und die Glasfassade ist vom Dach zurückgesetzt, wodurch darunter ein völlig säulenfreier, offener Universalsaal entsteht, der vom Licht durchflutet wird und sich zur umgebenden Stadt hin öffnet.

Auf einem erhöhten Podium sitzend, führen zwei schmale Treppen die Besucher nach unten. Hier befinden sich die Räume, in denen die permanente Sammlung des Museums untergebracht ist. Sie sind kleiner dimensioniert und haben eine visuelle Verbindung zum unterirdischen Skulpturengarten, wobei auch natürliches Licht einfällt.

Das Gebäude wurde 2015 geschlossen und über einen Zeitraum von sieben Jahren von David Chipperfield Architects sorgfältig in seinen Originalzustand zurückversetzt. Es besticht durch eine fantastische Offenheit und vermittelt ein beeindruckendes, fast ehrfurchtgebietendes Gefühl.

2022
Architekten_Gewers fliegende Vögel

UP! Berlin – Jasper Architects

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UP! Berlin – Jasper Architects

2021

1979 öffnete das größte und modernste Kaufhaus der ehemaligen DDR, Centrum Warenhaus, in unmittelbarer Nähe des Berliner Ostbahnhofs. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands diente der monolithische Bau bis zu seiner Schließung aufgrund finanzieller Schwierigkeiten seiner einstigen Bestimmung.

2016 gewannen JASPER ARCHITECTS den Wettbewerb zur Umgestaltung und Umnutzung des Gebäudes.

Dem Gestaltungskonzept folgend wurde der 80 x 80m Kubus an allen vier Seiten trichterartig aufgeschnitten um natürliches Licht ins Innere des Baukörpers zu leiten. Die ursprüngliche Tragstruktur der fünf Stockwerke wurde freigelegt und von den Architekten durch neue Strukturelle Elemente ergänzt. Akzentuiert durch helle Farben und raumhohe Glaspaneele der Fassade, verwandelt sich der Innenraum in moderne, lichtdurchflutete Großraumbüros – attraktiv für Berlins immer hungrige Start-up-Szene.

2021
Seeansicht

8 Haus

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8 Haus

2010

Zweifellos eines der bekanntesten Gebäude Dänemarks, gilt das 8House (8-Tallet) in der Architektur-Tourismuswelt fast schon als eine mystischer Pligerstätte danäscher Architekturelite – nicht zuletzt dank des fantastischen Films The Infinite Happiness von Louise Lemoine und Ila Bêka.

Das 8-House befindet sich in Ørestad im Süden Kopenhagens und hat die Form einer geneigten Acht. Die südwestliche Ecke reicht bis auf Straßenniveau hinab, wodurch sich das Gebäude zum Kanal und zu den dahinterliegenden Feldern öffnet.

Entworfen von der Bjarke Ingels Group (BIG), folgt das Gebäude Ingels’ Idee der Architektonischen Alchemie – eine Mischung und Stapelung verschiedener Bautypologien wie Stadthäuser, Reihenhäuser, Einzelhandelsflächen und unterschiedlich gestaltete Wohnungen. Diese Kombination schafft den Mehrwert einer kleinen Mikro-Stadt, die durch eine breite Promenade vom Erdgeschoss bis zum 10. Stock miteinander verbunden ist und einen sozialen Raum bietet, um nachzudenken, zu spazieren, zu skaten oder Rad zu fahren.

2010
Haus-der-Kulturen look

HKW Pavillon – Raumlabor

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HKW Pavillon – Raumlabor

2023

Zur Wiedereröffnung des Haus der Kulturen der Welt im Zentrum Berlins platziert sich die Institution als „multidisziplinäre Institution für Kunst, Performance, Klang und Musik, Architektur, Literatur und Ort des wissenschaftlichen und kulturellen Austauschs“.

Im Rahmen des farbenfrohen Ereignisses der Wiedereröffnung im Jahr 2023 wurde erstmals eine neue Serie jährlich wechselnder temporärer Pavillons als künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum installiert und eingeweiht.

Die architektonische und programmatische Erweiterung des HKW wurde von Raumlabor Berlin im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch umgesetzt und schafft einen experimentellen Begegnungsraum, der die neu gefundenen Werte der Institution widerspiegelt – farbenfroh, offen, positiv und unterhaltsam.

2023
Gemeinschaftszentrum Look

PHIVE Community Center – Manuelle Gautrand

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PHIVE Community Center – Manuelle Gautrand

2023

Das PHIVE Community Centre liegt am westlichen Stadtrand von Sydney und ist ein neues Bauwerk im Zentrum der Stadt Parramatta. Das von Manuelle Gautrand Architects in Zusammenarbeit mit Designinc und Lacoste+Stevenson Architects entworfene farbenfrohe Gebäude beherbergt Rathaus und Ratskammern, eine öffentliche Bibliothek sowie Ausstellungs- und Gemeinschaftsräume.

Das Gebäude liegt an der nördlichen Begrenzung des Parramatta Square und wurde von den Architekten so konzipiert, dass es kaum Schatten auf den dicht besiedelten Platz wirft. Optisch wird das Gebäude von einer leuchtend rot bis orange geschwungenen Dachkonstruktion dominiert. Die Bibliothek befindet sich im ersten und zweiten Obergeschoss und blickt durch eine vom Boden bis zur Decke reichende Glasfassade auf den Platz.

Die Ratssäle befinden sich in den darüber liegenden und ruhigeren oberen Etagen, wo dreieckige Öffnungen in der Haubendachkonstruktion für ständig wechselnde Lichteffekte, und lange Balkone für frische Luft sorgen.

2023
Mann auf Treppe

Alexandra Street – Megowan Architectural

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Alexandra Street – Megowan Architectural

2023

Das Wohnhaus in der Alexandra Street ist ein Privathaus mit kompakter städtebaulicher Grundfläche im innerstädtischen Vorort South Yarra in Melbourne, Australien.

Careful spatial planning by Megowan Architectural maximises available space for this family home. Mauerwerk aus Naturstein und große, verstellbare Metalllamellen schaffen die nötige Privatsphäre und lassen gleichzeitig viel natürliches Licht in den zurückhaltenden, luxuriösen Innenraum.

2023
Center for Advanced Mobility

Kompetenzzentrum Mobilität, KMAC – studioMDA

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Kompetenzzentrum Mobilität, KMAC – studioMDA

2022

Das Kompetenzzentrum Mobilität der Fachhochschule Aachen ist ein Neubau der Universität, der sich auf die Forschung und Entwicklung zukunftsweisender Mobilitätslösungen konzentriert.

Das Gebäude beherbergt hochmoderne Labore für Hochleistungsmotorentests, Büros, Gemeinschaftsarbeitsplätze, einen Hörsaal und eine öffentliche Cafeteria.

Das in New York ansässige StudioMDA gewann den internationalen Wettbewerb mit seinem Vorschlag, die endgültige Form des Gebäudes durch eine Reihe von Windstudien zur Optimierung des Luftstroms und der natürlichen Belüftung entstehen zu lassen.

Das Gebäude besteht aus zwei sehr verschiedenen Baukörpern, die von den drei Fachbereichen Elektro- und Informationstechnik, Luft- und Raumfahrt sowie Maschinenbau und Mechatronik genutzt werden. 

Eine Sektion mit Laboren, Arbeitsräumen und Höörsaal verschmilzt gekonnt mit der natürlichen Topographie des Geländes. Darüber schwebt die visuell dominierende „Thinkbox“, in der Büros und kollaborative Lernräume untergebracht sind.

2022
Dasist Ansicht

Pressehaus am Alexanderplatz – GMP Architekten

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Pressehaus am Alexanderplatz – GMP Architekten

2023

Ursprünglich 1970–1973 als Gebäude des Berliner Verlags erbaut, wurde das Pressehaus am Alexanderplatz von den Architekten Karl-Ernst Swora, Rainer Hanslik, Günter Derdau, Waldemar Seifert und Gerhard Voss entworfen.

Das ursprüngliche Ensemble wurde als Konkurrenz zum Axel-Springer-Hochhaus (1965) in West-Berlin konzipiert. Es besteht aus einem 92 Meter hohen Hochhaus und dem Flachbau des Pressecafés mit Blick auf den Berliner Alexanderplatz.

Neben der sorgfältigen Sanierung und Restaurierung des historischen Ensembles inklusive der markanten Fassade und Willi Neuberts (1920–2011) berühmten Außenfrieses am Pressecafé, erweiterten GMP Architekten den Gesamteindruck mit einem mehrgeschossigen Podiumsgebäude, das sich unauffällig an die Rückseite des Hochhauses schmiegt und so einen vorsichtigen Übergang zur angrenzenden Wohnbebauung des Scheunenviertels schafft.

2023
Schuppen-Stil Sydney-modern

Sydney Modern – SANAA

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Sydney Modern – SANAA

2022

Das im Dezember 2022 eingeweihte Sydney Modern von SANAA ist die Erweiterung der Kunst Galerie von New South Wales im Herzen der Millionenmetropole Sydney. 

Das Gelände liegt zwischen bestehenden, denkmalgeschützten Gebäuden der Art Gallery of New south Wales und in unmittelbarer Nähe des zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Sydney Opera House. Der Entwurf der Architekten reagiert auf die anspruchsvollen topografischen und kulturellen Gegebenheiten des Standorts durch vorsichtiges stapeln verschiedener, miteinander verwobener Körper in den Boden. So erweitern SANAA umsichtig die natürliche Topografie des Ortes.

Minimalistisch und transparent ist auch der Materialeinsatz der Architekten. Kristalline, aufwendig geschwungene Glasfassaden, gehalten von scheinbar leichten Stahlkonstruktionen, erzeugen einen wechselnden Dialog zwischen Innen und Außen. Spielend reflektieren sie das sich ständig ändernde Licht des Hafens von Sydney und gewähren fantastische Ausblicke auf die Stadt und ihre natürliche Topographie.

In starkem Gegensatz zur hellen und luftigen Atmosphäre des Museums steht der größte Raum des Museums – hier gibt es kein natürliches Licht, keine Ausblicke und Geräusche. Besucher gelangen über eine ausschweifende Wendeltreppe in die völlige Dunkelheit eines stillgelegten Treibstofftanks der tief in den Steinboden des Ortes gegraben wurde.

2022
Walt Disney Concert Hall glowing in golden hour light in Los Angeles

Walt Disney Concert Hall – Frank Gehry

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Walt Disney Concert Hall – Frank Gehry

2003

Die Walt Disney Concert Hall ist Heimat des Los Angeles Philharmonic Orchestra und des Los Angeles Master Chorale und liegt auf einem kleinen Hügel mit Blick auf die Innenstadt von Los Angeles.
Das Gebäude wurde 1991 von Frank Gehry entworfen und 2003 eröffnet, finanziert von Lilian Disney, der Disney Company und privaten Spendern. Die Akustik des von Minoru Nagata entworfenen Konzertsaals wurde zeitweilig als eine der besten der Welt gepriesen.

Das Gebäude ist ein fantastisches Gehry-Erlebnis. Die riesigen schrägflächigen Kurven der in sich verschachtelten Volumen sollten ursprünglich in Stein verkleidet werden um das Gebäude im sanften Abend- und Morgenlicht zum leuchten zu bringen. Das Metall für das sich entschieden wurde, hat eine schärfere, härtere Qualität; es absorbiert das Licht in der Nacht fast gänzlich, während die Reflexionen am Mittag blendend hell wie die Sonnen scheinen.
Das Gebäude ist wie ein außerirdischer im Kindertraum, eine sich ständig verändernde Alice-im-Wunderland-Architektur – ganz im Gegensatz zum unmittelbar gegenwärtigen Kontext aus hoch aufragenden Wolkenkratzern und Gebäuden aus den späten 1960er Jahren.

Designed by Frank Gehry 1991, the building was funded through Lilian Disney, the Disney Company and private donors.

Finished and opened to the Public in 2003, the acoustics of the concert hall, designed by Minoru Nagata, at the time where praised as some of the best in the world.

The building itself is quite the fantastic Ghery-experience. The giant sloping curves of its intersecting volumes where originally planned to be clad in stone, intended to gently glow with evening and morning light. The metal, which the client decided on instead, has a sharper, harder quality and almost absorbs the light at night, while the reflection at noon are blindingly bright.

The building feels like something out of a child’s dream, an ever changing alice-in-wonderland imagined architecture, quite in contrast to its immediate present context of towering skyscapers and buildings from the late 1960ies.

2003
UP_Berlin

nHow Amsterdam RAI Hotel – OMA

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nHow Amsterdam RAI Hotel – OMA

2019

Das nHow Amsterdam RAI Hotel liegt im wachsenden Geschäftsviertel Zuidas rund um das Messegelände in Amsterdams Süden und ist nicht zu übersehen. 

Das 91 Meter hohe Gebäude ist eines der größten Hotels der Benelux-Staaten und verfügt über 650 Zimmer, ein Restaurant, eine Bar, ein TV-Studio und bietet Raum zum arbeiten und entspannen und wurde vom Rotterdamer Büro Office of Metropolitan Architecture/OMA entworfen. Die Form des Gebäudes besteht aus drei enormen dreieckigen Volumen, die um eine Mittelachse verdreht sind und ist laut den Architekten inspiriert von der Form der ikonischen Werbesäule vor dem Kongresszentrum Amsterdam RAI.

2019
Lindsay Street Melbourne Grünfläche

Lindsay – Megowan Architectural

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Lindsay – Megowan Architectural

2023

Ziel der sorgfältigen Erweiterung und Renovierung des Privathauses Lindsay von Megowan Architectural war es, unterschiedliche Höhen der natürlichen Topografie im inneren zu verbinden und die Grenzen der Innen- und Außenbereiche auf dem sanft abfallenden Grundstück zu verwischen – ein klassisches und zeitloses australisches Thema.

Das im Australischen Equivalent des Art-Déco-Stil der 1970er Jahre erbaute Bestandsgebäude wird von rotem Mauerwerk dominiert – durch den sorgfältigen Einsatz von hellem Eichenholz, rotem Marmor und freiliegenden Hartholzsparren kontrastieren die Architekten die strenge dieses Materials und schaffen eine einladende Atmosphäre, die private Räume gekonnt abdunkelt und  gemeinsamen genutzte Räume der Familie mit natürlichem Licht flutet.

2023

Revolutions of Choice – Barkow Leibinger

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Revolutions of Choice – Barkow Leibinger

2020

2020 folgte das Amerikanisch-Deutsche Architekturbüro Barkow-Leibinger der Einladung, ihre Arbeit und den zugrunde liegenden kreativen Prozess des Schaffens im Haus am Waldsee in Berlin aus- und darzustellen.

Die Ausstellung lief unter dem Titel Revolutions of Choice und vermittelt einen Eindruck und überblick in den sich ständig verändernden Gestaltungs- und Analyseprozess des Architekturbüros mit starkem Bezug zu experimentellen und skulpturalen Aspekten.

Hierzu wurden sämtliche Architekturmodelle der letzten zwanzig Jahre zusammengetragen, organisiert und ausgewählt oder gegebenenfalls aussortiert.

Ich wurde beauftragt, den informellen Prozess des Ordnens und Sortierens dieser umfangreichen Modelldatenbank Fotografisch und per Video zu dokumentieren. Das Ergebnis wurde Teil des Ankunft-szenarios der Ausstellung und führt in das vielschichtige und sehr Umfangreiche Werk von Barkow-Leibinger ein.

2020

Quay Quarter Tower

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Quay Quarter Tower

2022

Kaum eine Stadt der Welt empfängt ihre Besucher so unverfroren selbstbewusst wie Sydney — Hafen, Opernhaus und Harbour Bridge als Hauptdarsteller, die Skyline dahinter als wechselndes Ensemble einer fantastischen Bühne. In dieser Kulisse nimmt der Quay Quarter Tower seinen Platz mit der Selbstverständlichkeit von etwas immer da gewesenem ein — und das stimmt zumindest in Teilen sogar.

In enger Partnerschaft mit BVN hat das Kopenhagener Büro 3XN hat den Turm nicht nur gebaut, sondern neu erfunden. Anstelle das 1976 errichtete AMP Centre abzureißen, behielten die Architekten 68 Prozent der bestehenden Tragstruktur — Kern, Stützen, Träger und teilweise Deckenplatten — und verwandelten sie in eines der meistausgezeichneten Hochhäuser der Welt. Der Quay Quarter Tower ist das erste seiner Art: ein umgebautes Hochhaus entstanden als Akt architektonischer Notwendigkeit, der gegenüber einem konventionellen Neubau knapp 12.000 Tonnen CO₂ einspart.

Fünf gegeneinander versetzt gestapelte Volumen drehen sich im Aufsteigen leicht, öffnen den Blick zum Hafen und halten die Fassade dabei dauerhaft blendenfrei — und die Aussicht bleibt unverbaut.

Auf Straßenniveau öffnet sich das Gebäude dem Puls der Stadt: Freitreppen und Terrassen machen das Podium für Publikumsverkehr durchlässig und bilden einen weichen Übergang zwischen kommerziellem Hochhausbetrieb und dem geschäftigen Treiben der Umgebung. Es dominiert eine gedämpft -konzentrierte Stimmung, wie das leise Summen eines Ameisenbaus im Wurzelwerk eines alten Baumes.
Den Abschluss nach oben setzt Roof for stray thoughts (2022) von Olafur Eliasson: eine signalgelbe Struktur aus ineinander verwobenen Stahlelementen markiert den Übergang zwischen altem und neuem.

Mit leiser Stimme behauptet das Gebäude zwischen Opernhaus und der Harbour Bridge seinen Standort — ein schlafender Riese, der sich im chaotisch orchestrierten Wettkampf der Hochhäuser um Aufmerksamkeit mit dänischer Gelassenheit und Schlichtheit zurücknimmt. Die eigentliche Leistung dieses Gebäudes drängt sich nicht auf. Sie ist strukturell, eingebettet, geduldig — ganz wie die Stadt, in der es zu Hause ist.

2022
Männer im Haus

SQUARE Lernzentrum, HSG – Sou Fujimoto

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SQUARE Lernzentrum, HSG – Sou Fujimoto

2022

Das SQUARE Leaning Center der Universität St. Gallen liegt an der Grenze von Campus zum umliegenden Wohngebiet und hat seinen Namen von dem öffentlichen Platz vor dem Gebäude.

Das von Sou Fujimoto Architects entworfene Gebäude entfaltet sich in einer terrassenförmigen, vertikalen Kaskade von 92 Quadraten, die jeweils die gleichen Abmessungen von 10 x 10 Metern haben. Der interne Grundriss ist um ein riesiges zentrales Atrium herum organisiert, das sich über alle vier Etagen erstreckt und auf maximale Flexibilität ausgelegt ist – Layout und Möblierung der Räume können je nach Bedarf der Studenten und Klassengrößen verändert werden.

Das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes wird von seiner reflektierenden Glasfassade dominiert – manchmal geschlossen, um die Sonneneinstrahlung zu reduzieren, manchmal offen, um das interne Licht nach außen dringen zu lassen. Die terrassenförmige Kaskadenform der gestapelten Quadrate ermöglicht großzügige Außenbereiche – grüne Terrassen, die auch von Studenten und Mitarbeitern gleichermaßen genutzt werden.

Einige Monate nach seiner Einweihung wirkt das Gebäude wie ein geschäftiger Ameisenhaufen, voller Energie von eifrigen Studenten, die gerne ihr Wissen teilen.

2022
Auto

Werft16 – Kresings

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Werft16 – Kresings

2021

Nahe dem Rhein und dem Neusser Hafen gelegen, befindet sich das Projekt WERFT16 kontextuell zwischen einem alten Industriegebiet und in die Jahre gekommenen Büro- und Wohngebäuden aus den 80er Jahren. 

Das Gestaltungskonzept von KRESINGS Architekten aus Düsseldorf hat das Ziel, Gebiet und Gebäude wiederzubeleben – der vorhandene Baukörper wird umgestaltet, modernisiert und mit einer goldenen Krone weithin sichtbar ergänzt.  

Im Erdgeschoss des Gebäudes befinden sich ein Coworking Space, Gemeinschaftsflächen für alle Büros und ein Kindergarten. Die Innenräume verweisen gekonnt auf das industrielle Erbe der Gegend und die Handwerkskunst ihrer Vergangenheit, indem sie fein gearbeitete Metallarbeiten, nackten Beton und eine Farbpalette kombinieren, die sowohl der Nostalgievorstellung der 80er Jahre als auch der kühnen goldenen Zukunft gerecht wird.

2021
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